Was bedeutet Datenpooling?

Datenpooling heißt, dass für die eingesetzten M2M-SIM-Karten ein gemeinschaftliches Datenkontingent genutzt wird.

Datenpooling: Ein Pool für aktive M2M-SIMs.

Hinter Datenpooling versteckt sich ein von allen aktiven M2M-SIM-Karten eines Kunden gemeinschaftlich genutztes Datenkontingent. Anstatt also für jede M2M-SIM-Karte ein separates Datenvolumen festzulegen, werden alle aktiven SIMs in einem großen Pool zusammengenommen und verbrauchen die Daten aus einem gemeinsamem Kontingent. Verbraucht eine M2M-SIM-Karte mehr Daten als andere, kann der niedrigere Verbrauch den Mehrverbrauch ausgleichen. Dieses Vorgehen macht insbesondere dann Sinn, wenn M2M-SIM-Karten mit unterschiedlichem und schwankendem Datenbedarf in einem M2M-Tarif genutzt werden. Die Daten aus dem Pool werden dann gegeneinander gerechnet, so dass es eher selten zu einem Überschreiten des Pools aufgrund einzelner M2M-SIMs kommt.

Wir unterscheiden bei wherever SIM zwischen dem dynamischen und einem statischen Datenpool. Beim statischen Datenpool bleibt das Datenkontingent für alle SIM-Karten gleich, auch wenn neue M2M-SIM-Karten aktiviert werden. Sind also 50 SIM-Karten bereits aktiv und haben einen Datenpool von 100 MB, bleibt der Datenpool auch bei der Aktivierung von fünf weiteren SIM-Karten bei 100 MB. Bei dynamischen Datenpool hingegen wächst das Datenkontingent: Wird zusätzlich zu den 50 SIM-Karten eine weitere M2M-SIM aktiviert, erhöht sich der 100-MB-Datenpool für alle SIM-Karten um eine vom Kunden festgelegte Größe, in diesem Beispiels also 2 MB je M2M-SIM. Insgesamt stehen den 55 M2M-SIM-Karten damit 110 MB im Datenpool zur Verfügung.

Alternative Datenlimit: Mehrverbrauch unterbinden durch festgelegte Limits.

Eine Alternative zur Nutzung des Datenpools kann die Einrichtung eines Datenlimits sein. Hier wird festgelegt, wie viele Daten die M2M-SIM maximal verbrauchen darf. Ist das Limit erreicht, können keine Daten mehr übertragen werden. Ob das Setzen eines Datenlimit sinnvoll ist oder nicht, hängt vom geplanten Einsatzzweck ab. Es gibt Geräte, das kann auf die Übertragung von Daten verzichtet werden. Es gibt allerdings ebensolche Fälle, in denen Daten in jedem Fall weiter übertragen werden müssen, beispielsweise in der Telemedizin.